‹Alle ArtikelUnterstützung für Betroffene

Umgang mit sozialer Isolation nach einem PSSD-Crash

PSSD macht einsam. Wie Sie Kontakte halten, ohne sich zu überfordern, und wo Sie auf Menschen treffen, die es kennen.

Von Morten SkovVeröffentlicht Aktualisiert
Umgang mit sozialer Isolation nach einem PSSD-Crash

Alle Zitate wurden aus dem Englischen übersetzt.

Wer mit einer sexuellen Funktionsstörung nach SSRI-Einnahme (PSSD) lebt, kann sehr einsam werden. Wenn sich Psyche und Körper verändern, kann der Kontakt zu anderen schwerer fallen. Viele fühlen sich einsam und ziehen sich zurück. Dieser Artikel zeigt, wie Sie damit umgehen und gerade in dieser schweren Zeit Kontakt halten.

Hinweis

SIDEfxHUB ist eine gemeinnützige Organisation für Menschen mit PFS und PSSD. Wir sind keine medizinischen Fachleute. Was hier steht, beruht auf den Erfahrungen Betroffener. Besprechen Sie Entscheidungen über Ihre Behandlung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Die hier genannten Beschwerden sind eine Auswahl. PSSD verläuft bei jedem Menschen anders.

Soziale Isolation bei PSSD verstehen

Die Isolation bei PSSD hat viele Ursachen. Vielleicht sind Sie zu erschöpft, zu ängstlich oder zu niedergeschlagen, um Familie und Freundeskreis zu treffen. Dazu kommt, dass sich über die eigene Erkrankung schwer sprechen lässt - und der Rückzug wächst. Vielen Betroffenen geht es so, und es gibt Wege, damit umzugehen.

Praktische Tipps gegen soziale Isolation

Diese Wege helfen, in Verbindung zu bleiben und sich weniger allein zu fühlen:

1. Sich vertrauten Menschen öffnen

Es kostet Überwindung, kann aber spürbar entlasten: Erzählen Sie einem vertrauten Menschen aus Familie oder Freundeskreis, was Sie erleben. Wählen Sie jemanden, bei dem Sie mit Verständnis rechnen können.

„Ich hatte große Angst, dem Menschen, der mir am nächsten steht, von meiner Erkrankung zu erzählen. Aber als ich es tat, bekam ich unglaublich viel Rückhalt. Mir fiel ein Stein vom Herzen.“ - Person mit PSSD, Vereinigtes Königreich

2. Kontakte mit wenig Stress bevorzugen

Ein Treffen muss weder groß noch anstrengend sein. Verabreden Sie sich auf einen ruhigen Kaffee oder zu einem Spaziergang im Park. Das kostet wenig Kraft und verbindet trotzdem.

„Ich treffe mich inzwischen nur noch zu kurzen Spaziergängen mit jemandem aus meinem Freundeskreis. Das setzt mich kaum unter Druck, hilft aber wirklich, den Kontakt zu halten.“ - Person mit PSSD, Kanada

3. Online-Selbsthilfegruppen beitreten

Wenn Treffen vor Ort zu viel sind, sind Online-Selbsthilfegruppen eine gute Alternative. Dort finden Sie Menschen, die dasselbe erlebt haben - ohne dafür das Haus zu verlassen.

4. Kleine, erreichbare soziale Ziele setzen

Fangen Sie klein an: eine Nachricht an jemanden aus dem Freundeskreis, ein kurzer Austausch in einer Online-Gruppe. Aus solchen Schritten können nach und nach wieder Kontakte wachsen.

„Am Anfang schaffte ich nur alle paar Tage eine kurze Nachricht an jemanden aus meinem Freundeskreis. Mit der Zeit fühlte ich mich dadurch weniger isoliert.“ - Person mit PSSD, Vereinigtes Königreich

Umgang mit negativen Reaktionen

Nicht alle reagieren mit Verständnis, wenn Sie über PSSD sprechen. Manche tun die Symptome ab, geben unbeholfene Ratschläge oder ziehen sich zurück. Nehmen Sie es nicht persönlich. Nicht alle werden verstehen, was Sie erleben - das müssen sie auch nicht. Halten Sie sich an die Menschen, die wirklich da sind, und suchen Sie online nach anderen mit ähnlichen Erfahrungen.

„Als ich zum ersten Mal über PSSD gesprochen habe, bekam ich viele wenig hilfreiche Kommentare. Aber die Menschen, denen wirklich etwas an mir liegt, sind geblieben. Genau das hat mir am meisten geholfen.“ - Person mit PSSD, Vereinigtes Königreich

Zum Weiterlesen

Die Isolation zu überwinden braucht Zeit. Doch jeder kleine Schritt zurück zu anderen Menschen macht die Einsamkeit kleiner. Sie dürfen sich Zeit lassen. Und Sie dürfen sich Unterstützung bei Menschen suchen, die Ihre Erfahrung verstehen.

Was hier steht, ersetzt keine ärztliche Beratung. Besprechen Sie Entscheidungen über Ihre Behandlung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Register für PFS, PSSD, PAS

570+ Betroffene haben sich ins Register eingetragen.
Tragen Sie sich ein und melden Sie Ihre Nebenwirkungen.

  • Machen Sie Ihre Erkrankung sichtbar
  • Erfahren Sie als Erste von Studien, an denen Sie teilnehmen können
  • Melden Sie danach Ihre Nebenwirkungen Ihrer Arzneimittelbehörde
Live 570+ Betroffene bisher gezählt Jeder Punkt ist eine Person 62Länder 3Erkrankungen
Wenn Sie in einer Krise sind: 0800 111 0 111 TelefonSeelsorge116 123 (kostenfrei, rund um die Uhr)Hilfe in Ihrem Land finden

Register für PFS, PSSD, PAS

570+ Betroffene haben sich ins Register eingetragen. Tragen Sie sich ein.

3 Minuten zur Anmeldung · Ihre Angaben werden nie weitergegeben