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Interview mit Rosie, Präsidentin des PSSD Network

PSSD-Erfahrungen: Rosie, Präsidentin des PSSD Network, erzählt von ihrem Weg mit PSSD nach Lexapro und vom Kampf um Anerkennung.

Von Morten SkovVeröffentlicht Aktualisiert

In diesem eindringlichen Interview spricht Moral Medicine mit Rosie, der Präsidentin des PSSD Network. Rosie wurde Lexapro verschrieben. Danach entwickelte sie eine sexuelle Funktionsstörung nach SSRI-Einnahme (PSSD). Sie spricht offen über die schweren, anhaltenden Nebenwirkungen, mit denen sie seit über vier Jahren lebt. Sie erzählt, wie schwer es war, ärztlich ernst genommen zu werden, und was das seelisch mit ihr gemacht hat. Zum Schluss berichtet sie, wie sie sich heute für mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung für Menschen mit PSSD einsetzt.

PSSD ist die derzeit gebräuchliche Bezeichnung für ein seltenes Syndrom. Es verursacht verheerende körperliche, neurologische und sexuelle Nebenwirkungen, die auch nach dem Absetzen von SSRI anhalten und fortschreiten.

PSSD hat verheerende Folgen für Betroffene, ihre Familien und ihren Freundeskreis. Es führt häufig zu Behinderung, Isolation und mitunter zum Suizid. Jeder Mensch zählt. Und alle haben das Recht, vollständig informiert über die eigene Gesundheit zu entscheiden.

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