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PSSD: Bewegung und Ernährung in behutsamen Schritten

PSSD: behutsame Schritte bei Bewegung und Ernährung, die manchen Betroffenen Erleichterung bringen können - und worauf Sie dabei achten sollten.

Von Morten SkovVeröffentlicht Aktualisiert
PSSD: Bewegung und Ernährung in behutsamen Schritten

Mit einer sexuellen Funktionsstörung nach SSRI-Einnahme (PSSD) zu leben, kann erdrückend sein. Manchen können Änderungen im Alltag etwas Erleichterung verschaffen - bei der Bewegung, beim Essen. Gehen Sie das aber behutsam an. Nicht allen tut Bewegung gut, nicht allen hilft eine Ernährungsumstellung. Hören Sie auf Ihren Körper, und bleiben Sie in Ihrem Tempo.

Hinweis

SIDEfxHUB ist eine gemeinnützige Organisation für Menschen mit PFS und PSSD. Wir sind keine medizinischen Fachleute. Was hier steht, beruht auf den Erfahrungen Betroffener. Bevor Sie etwas an Bewegung oder Ernährung ändern, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Die hier genannten Beschwerden sind eine Auswahl. PSSD verläuft bei jedem Menschen anders.

Der mögliche Nutzen von Bewegung

Bewegung kann Körper und Psyche guttun. Manche Betroffene berichten, dass leichte Bewegung ihnen hilft. Bei anderen kann anstrengender Sport die Symptome aber manchmal verschlimmern. So gehen Sie behutsam vor:

  • Langsam beginnen: Fangen Sie mit Gehen, Dehnen oder Yoga an. Das kann die Durchblutung fördern, Stress abbauen und den Schlaf verbessern.
  • Auf den Körper hören: Achten Sie genau darauf, wie Ihr Körper auf Bewegung reagiert. Geht es Ihnen danach schlechter, kann das ein Zeichen sein, kürzerzutreten - seltener oder weniger anstrengend.
  • Regelmäßig statt hart: Regelmäßige, moderate Bewegung kann mehr helfen als harte Einheiten. Bleiben Sie dran, und steigern Sie in kleinen Schritten.

Worauf es bei der Ernährung ankommt

Die Ernährung spielt für die Gesundheit eine wichtige Rolle. Manchen Menschen mit PSSD kann eine angepasste Ernährung helfen, die Symptome zu lindern. Eine Patentlösung für alle gibt es allerdings nicht. So gehen Sie behutsam vor:

  • Eliminationsdiät: Lassen Sie versuchsweise häufige Allergene oder entzündungsfördernde Lebensmittel weg, etwa Gluten, Milchprodukte und raffinierten Zucker. Beobachten Sie, ob die Symptome nachlassen. Nehmen Sie die Lebensmittel danach einzeln wieder auf. So erkennen Sie mögliche Auslöser.
  • Auf vollwertige Lebensmittel setzen: Obst, Gemüse, mageres Eiweiß und gute Fette können das Wohlbefinden stützen.
  • Genug trinken: Ausreichend Wasser ist wichtig für Energie und Körperfunktionen.

Im eigenen Tempo vorgehen

PSSD verläuft bei jedem Menschen anders. Was einem Menschen hilft, muss dem nächsten nicht helfen. Manchen ist schon wenig Bewegung oder eine kleine Umstellung beim Essen zu viel. Andere können deutlich profitieren. Wichtig ist, im eigenen Tempo zu bleiben und sich nicht zu überfordern.

Sie wissen nicht, wo Sie anfangen sollen? Dann holen Sie sich ärztlichen Rat, oder tauschen Sie sich in unseren WhatsApp-Gruppen mit anderen Betroffenen aus. Dort erfahren Sie aus erster Hand, was andere erlebt haben - eine gute Grundlage für Ihre eigene Entscheidung.

Zum Weiterlesen

Bewegung und Ernährung können helfen, mit den Symptomen von PSSD umzugehen. Gehen Sie solche Änderungen aber behutsam an. Hören Sie auf Ihren Körper, beginnen Sie langsam, und fragen Sie andere, die Ähnliches bewältigt haben. Ihr Weg ist Ihr eigener, und Sie dürfen in Ihrem Tempo gehen.

Was hier steht, ersetzt keine ärztliche Beratung. Besprechen Sie Entscheidungen über Ihre Behandlung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

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