Dauerhafte Erektionsstörung durch Medikamente?
Britische Packungsbeilagen zu SSRI, Finasterid und Isotretinoin: Erektionsstörungen hielten nach Absetzen an (PSSD, PFS, PAS). Keine nennt sie „dauerhaft“.
SIDEfxHUB ist eine gemeinnützige Patientenorganisation. Wir sind keine medizinischen Fachleute, und was hier steht, ersetzt keine ärztliche Beratung. Beginnen, beenden oder ändern Sie kein Medikament aufgrund dessen, was Sie hier lesen. Sprechen Sie zuerst mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Wenn Sie in einer Krise sind:0800 111 0 111 TelefonSeelsorge116 123 (kostenfrei, rund um die Uhr)Hilfe in Ihrem Land finden

Die britischen Packungsbeilagen zu SSRI-Antidepressiva, Finasterid und Isotretinoin warnen, dass sexuelle Probleme wie Erektionsstörungen nach dem Absetzen bestehen geblieben sind. „Dauerhaft“ nennt das keine von ihnen. Bei manchen Menschen hat es aber Jahre angehalten. Man spricht dann von einer sexuellen Funktionsstörung nach SSRI-Einnahme (PSSD), vom Post-Finasterid-Syndrom (PFS) oder vom Post-Accutane-Syndrom (PAS).
Auf der Seite des britischen Gesundheitsdienstes NHS zu Erektionsstörungen (auf Englisch) steht: Ist ein Medikament die Ursache, kann die Ärztin oder der Arzt auf ein anderes umstellen. Was geschieht, wenn das Problem bleibt, steht dort nicht. Und wie viele Betroffene wieder genesen, wurde nie richtig untersucht.
Das Wichtigste in drei Punkten
- Die britische Packungsbeilage zu Finasterid (auf Englisch) nennt „anhaltende Schwierigkeiten, nach Beendigung der Behandlung eine Erektion zu bekommen“.
- In den Packungsbeilagen zu Sertralin (einem SSRI) und Isotretinoin (beide auf Englisch) heißt es, sexuelle Probleme seien nach dem Absetzen „bestehen geblieben“. „Dauerhaft“ nennt sie keine der drei.
- Wie viele Menschen ihre sexuelle Funktion zurückbekommen, sei „nie richtig untersucht worden“, schreiben die Autorinnen und Autoren der Diagnosekriterien von 2022 (auf Englisch). Betroffene nennen es PSSD, PFS oder PAS.
Presse: contact@sidefxhub.com
Daryl nahm seit seiner Kindheit Antidepressiva und andere Medikamente. Als junger Mann, sagt er, „funktionierten meine Erektionen nicht mehr“.
Nach dem Absetzen fragte er seine Ärztinnen und Ärzte immer wieder, wann alles wieder normal werde. Ein paar Wochen, hieß es, dann ein paar Monate, dann ein Jahr oder länger. „Es ging nicht weg“, sagt er, „und es ist in 13 Jahren nicht weggegangen.“
Welche Medikamente können anhaltende Erektionsstörungen auslösen?
Bei mindestens drei Arten von Medikamenten steht dazu ein Warnhinweis in der britischen Packungsbeilage: bei SSRI-Antidepressiva, Finasterid und Isotretinoin. Jede dieser Packungsbeilagen führt Erektionsstörungen als Nebenwirkung auf. Dann folgt ein Satz darüber, was nach dem Absetzen geschah.
- SSRI-Antidepressiva, etwa Sertralin. Über die sexuellen Nebenwirkungen heißt es in der Packungsbeilage zu Sertralin (auf Englisch): „In bestimmten Fällen blieben diese Symptome nach Beendigung der Behandlung bestehen.“
- Finasterid, die Tablette gegen Haarausfall, verkauft als Propecia. Die Packungsbeilage (auf Englisch) nennt „anhaltende Schwierigkeiten, nach Beendigung der Behandlung eine Erektion zu bekommen“.
- Isotretinoin, die Aknekapsel, im Vereinigten Königreich als Roaccutane verkauft, in den USA als Accutane. Die Packungsbeilage (auf Englisch) erwähnt „lang anhaltende sexuelle Probleme, bei denen die Symptome trotz Beendigung der Behandlung bestehen geblieben sind“. Die Einzelheiten stehen in unserem Artikel über Isotretinoin und Erektionsstörungen.
Achten Sie auf die Wörter: bestehen geblieben, anhaltend, lang anhaltend. „Dauerhaft“ ist nicht darunter.
Die britische Arzneimittelbehörde MHRA formuliert genauso. Ihre Mitteilung zu Finasterid von 2024 (auf Englisch) erinnert an sexuelle Nebenwirkungen, die nach dem Ende der Behandlung „anhalten können“. Ein solcher Warnhinweis beschreibt, was Patientinnen und Patienten gemeldet haben. Wie es ausgeht, kann er nicht sagen.
Sind Erektionsstörungen durch Medikamente dauerhaft?
Bei manchen Menschen haben sie nach dem Absetzen Jahre angehalten. Noch weiß niemand, wen es trifft und ob sie nachlassen.
Ein Arzt stellte die Frage im Titel einer Studie: „Könnten sie dauerhaft sein?“ (auf Englisch). Michael Irwig, ein US-Arzt, der auf Hormone spezialisiert ist, schrieb 2012 über sexuelle Nebenwirkungen, die nach Finasterid anhielten.
Er wandte sich erneut an junge Männer, die solche Nebenwirkungen bereits hatten. Etwa 14 Monate später hatten fast alle sie immer noch.
Die Studie war klein, und jeder Mann darin hatte das Problem bereits. Sie kann nicht zeigen, wie oft das vorkommt oder wie es ausgeht. Vierzehn Monate sind noch lange kein ganzes Leben.
2022 hat eine Gruppe von Ärztinnen, Ärzten und Forschenden Diagnosekriterien (auf Englisch) für PSSD, PFS und PAS aufgestellt, eine Checkliste, um sie zu erkennen. Klinische Studien, merkt die Gruppe an, prüfen nicht routinemäßig, ob sexuelle Nebenwirkungen danach wieder verschwinden. Den Kriterien zufolge können diese Erkrankungen „über Monate, Jahre oder auf unbestimmte Zeit“ bestehen bleiben. Eine Obergrenze setzt die Checkliste nicht.
Wie lange hat überhaupt jemand hingeschaut?
Was kann Erektionsstörungen sonst noch auslösen?
Vieles aus dem Alltag. Den meisten Männern gelingt es gelegentlich nicht, eine Erektion zu bekommen oder zu halten, schreibt der NHS (auf Englisch). Meist liegt das an Stress, Müdigkeit oder zu viel Alkohol.
Kommt es oft vor, nennt der NHS Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes, Depressionen oder Ängste und Hormonstörungen. Er rät, in eine Hausarztpraxis oder in eine Klinik für sexuelle Gesundheit zu gehen, wenn es immer wieder vorkommt. Es könnte „ein Zeichen für eine behandelbare Erkrankung“ sein.
Auch andere Medikamente können sich auf die Erektion auswirken. Im Film unten, von der International Society for Sexual Medicine, heißt es, dass manche Mittel gegen Bluthochdruck, Herzkrankheiten, Schlaflosigkeit und Depressionen das können.
Deshalb kommt es auf den zeitlichen Ablauf an. Nach den Kriterien von 2022 sollte es vor dem Medikament keine Anzeichen für dasselbe Problem gegeben haben. Auch eine andere Erkrankung oder ein anderes Medikament sollte es nicht erklären.
Was kann ich tun?
Diese Medikamente helfen vielen Menschen. Wenn Sie Nebenwirkungen haben, entscheiden Sie gemeinsam mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, wie es weitergeht.
Setzen Sie ein Antidepressivum nicht abrupt ab. Bei Finasterid und Isotretinoin halten Sie sich an die Packungsbeilage.
Haben sich Ihre Erektionen verändert, während Sie eines dieser Medikamente nahmen? Oder sind sie seit dem Absetzen nicht zurückgekommen? Dann sprechen Sie darüber mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt oder in einer urologischen Praxis. Nennen Sie die genauen Zeiträume: „Sertralin 50 mg ab Januar 2023, letzte Tablette im März 2024.“ Sagen Sie, wie Ihr Sexualleben vorher war.
Viele sagen, es habe gedauert, bis sie ernst genommen wurden. Nehmen Sie den Satz aus der Packungsbeilage mit. Sie können es auch melden, ohne dass eine Ärztin oder ein Arzt zustimmt.
Melden Sie es: Das hilft allen
Was Ihre Ärztin oder Ihr Arzt notiert, hilft Ihnen. Eine Meldung an die Arzneimittelbehörde hilft allen anderen: So fallen Muster auf.
- Kein Beweis nötig. Ein Verdacht genügt, auch Jahre nach dem Absetzen.
- Wo: in Deutschland beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), im Vereinigten Königreich über das Yellow-Card-System, in den USA über MedWatch.
- Die richtigen Worte. Wenn die Beschwerden nach dem Absetzen angehalten haben, schreiben Sie bei einem SSRI oder SNRI Sexuelle Funktionsstoerung nach SSRI (Post-SSRI sexual dysfunction, MedDRA 10086208). Bei Finasterid schreiben Sie Syndrom nach 5-Alpha-Reductase-Inhibitor-Behandlung (Post 5-alpha-reductase inhibitor syndrome, MedDRA 10082430). Für Isotretinoin gibt es noch keinen Begriff. Schreiben Sie dann, dass die Beschwerden nach dem Absetzen angehalten haben.
Unsere Anleitung zum Melden zeigt Ihnen, wie es geht
Was wird sonst noch oft gefragt?
Wird es irgendwann besser? Das kann es. Die Kriterien von 2022 halten fest: Sexuelle Nebenwirkungen bessern sich manchmal deutlich, sobald ein Antidepressivum abgesetzt ist, und doch bleiben einige Symptome zurück. Niemand hat gezählt, wie viele Betroffene wieder genesen. Mehr dazu in unserem Artikel darüber, ob PSSD wieder weggeht.
Ich bin zwischen zwanzig und dreißig. Kann es an einem Medikament liegen? Das kann sein. Ein gelegentliches Problem hat aber in jedem Alter meist eine alltägliche Ursache. Unser Artikel über Erektionsstörungen mit 20 geht die häufigen Ursachen bei jungen Männern durch und zeigt, wo die drei Medikamente einzuordnen sind.
Geht es nur um Erektionen? Nein. Dieselben Packungsbeilagen nennen auch weniger sexuelles Verlangen, und die zu Isotretinoin zusätzlich eine verminderte Empfindung im Genitalbereich. Bei PSSD ist das wichtigste Zeichen in den Kriterien von 2022, dass sich der Genitalbereich anhaltend anders anfühlt. Alles Weitere steht in unserem Artikel über sexuelle Probleme durch Antidepressiva. Zu den beiden anderen lesen Sie unsere Seiten über PFS und PAS.
Als Daryl gefilmt wurde, hatte ihm niemand sagen können, wann es weggehen würde. Wenn es auch Ihnen niemand sagen kann: Melden Sie es und nennen Sie Ihre Zeiträume.
Alle Zitate wurden aus dem Englischen übersetzt.
Quellen
- Lustral (Sertralin) 50 mg und 100 mg Filmtabletten, Packungsbeilage (auf Englisch), Electronic Medicines Compendium (EMC 2835), zuletzt überarbeitet im Dezember 2025. Abschnitt 2, „Sexual problems“: „Arzneimittel wie Lustral (sogenannte SSRI) können Symptome einer sexuellen Funktionsstörung verursachen (siehe Abschnitt 4). In bestimmten Fällen blieben diese Symptome nach Beendigung der Behandlung bestehen.“ Abschnitt 4: Erektionsstörungen und vermindertes sexuelles Interesse sind häufig (bis zu 1 von 10 Behandelten). Das englische Wort „permanent“ (dauerhaft) kommt in der Packungsbeilage nicht vor.
- Propecia (Finasterid) 1 mg Filmtabletten, Packungsbeilage (auf Englisch), Electronic Medicines Compendium (EMC 2194), zuletzt überarbeitet im Mai 2026. Abschnitt 4, gelegentlich (bis zu 1 von 100 Behandelten): „Sie können möglicherweise keine Erektion bekommen (Impotenz)“, „Sie haben möglicherweise weniger Verlangen nach Sex“. Häufigkeit nicht bekannt: „anhaltende Schwierigkeiten, nach Beendigung der Behandlung eine Erektion zu bekommen“, mit demselben Wortlaut für das sexuelle Verlangen und die Ejakulation. „Permanently“ (dauerhaft) steht dort nur einmal, und zwar über ausgefallenes Haar.
- Roaccutane (Isotretinoin) 10 mg und 20 mg Weichkapseln, Packungsbeilage (auf Englisch), Electronic Medicines Compendium (EMC 100633), zuletzt überarbeitet im April 2026. Abschnitt 2: „Isotretinoin wurde mit sexuellen Problemen in Verbindung gebracht. Dazu gehören Probleme, eine Erektion zu bekommen oder aufrechtzuerhalten, verminderte Libido, Scheidentrockenheit, Orgasmusstörungen und eine verminderte Empfindung im Genitalbereich. Es gibt Meldungen über lang anhaltende sexuelle Probleme, bei denen die Symptome trotz Beendigung der Behandlung mit Isotretinoin bestehen geblieben sind.“ Abschnitt 4, Häufigkeit nicht bekannt: „Probleme, eine Erektion zu bekommen oder aufrechtzuerhalten“. „Permanent“ (dauerhaft) steht dort nur einmal, und zwar über Aknenarben.
- NHS, Erectile dysfunction (impotence) (auf Englisch), zuletzt geprüft am 28. Juli 2023. „Den meisten Männern gelingt es gelegentlich nicht, eine Erektion zu bekommen oder zu halten. Das wird meist durch Stress, Müdigkeit oder zu viel Alkohol verursacht und ist kein Grund zur Sorge. Es kann auch eine Nebenwirkung mancher Medikamente sein.“ Wenn es oft vorkommt: Bluthochdruck oder hoher Cholesterinspiegel, Diabetes, Depression oder Angst, Hormonstörungen. „Gehen Sie in eine Hausarztpraxis oder in eine Klinik für sexuelle Gesundheit, wenn Erektionsprobleme immer wieder auftreten. Das könnte ein Zeichen für eine behandelbare Erkrankung sein.“ Unter den Behandlungen: „Ihre Ärztin oder Ihr Arzt kann Sie auf ein anderes Medikament umstellen, wenn es Ihre Erektionsstörungen verursacht“. Was geschieht, wenn das Problem nach dem Absetzen eines Medikaments anhält, sagt die Seite nicht.
- MHRA, Finasteride: reminder of the risk psychiatric side effects and of sexual side effects (which may persist after discontinuation of treatment) (auf Englisch), Drug Safety Update, 29. April 2024. In den Hinweisen für medizinisches Fachpersonal heißt es: „Patientinnen und Patienten haben berichtet, dass sexuelle Funktionsstörungen (darunter verminderte Libido und erektile Dysfunktion) auch nach dem Ende der Behandlung angehalten haben“. Grundlage war eine Überprüfung von Yellow-Card-Meldungen, veröffentlichten Studien und Maßnahmen anderer Arzneimittelbehörden.
- Irwig MS. Persistent sexual side effects of finasteride: could they be permanent? (auf Englisch). J Sex Med 2012;9(11):2927-32. Center for Andrology and Division of Endocrinology, The George Washington University. 54 ansonsten gesunde junge Männer, deren sexuelle Nebenwirkungen mindestens 3 Monate nach dem Absetzen von Finasterid gegen Haarausfall angehalten hatten, wurden nach 9 bis 16 Monaten (im Mittel 14 Monate) erneut beurteilt; Teilnahmequote 81 %. Bei 96 % bestanden die anhaltenden sexuellen Nebenwirkungen weiterhin. Gelesen wurde nur die Zusammenfassung (Abstract). Sie beschreibt eine Nachbeobachtung von Männern, die das Problem bereits hatten, und erwähnt keine Vergleichsgruppe. Eine Häufigkeit oder eine Ursache lässt sich daraus also nicht ableiten.
- Healy D, Bahrick A, Bak M et al. Diagnostic criteria for enduring sexual dysfunction after treatment with antidepressants, finasteride and isotretinoin (auf Englisch). Int J Risk Saf Med 2022;33(1):65-76. Wie viele Patientinnen und Patienten nach dem Absetzen dieser drei Arten von Medikamenten „100 % ihrer ursprünglichen sexuellen Funktion zurückgewinnen“, sei „nie richtig untersucht worden“. „Diese anhaltenden Erkrankungen können über Monate, Jahre oder auf unbestimmte Zeit bestehen bleiben, nachdem das verursachende Medikament abgesetzt wurde.“ Die Kriterien nennen „keine Obergrenze“ für die Dauer. Gewöhnliche sexuelle Nebenwirkungen eines Antidepressivums „können einige Tage oder Wochen nachklingen“, nachdem es abgesetzt wurde. Die Kriterien gelten für PSSD, PFS und die post-retinoide sexuelle Funktionsstörung; so nennen sie die Erkrankung nach Isotretinoin. Alle drei führen als zusätzliches Kriterium ein Problem auf, das 3 Monate oder länger nach dem Absetzen besteht. Alle drei halten fest, dass es vor dem Medikament keine Hinweise auf ein entsprechendes sexuelles Problem geben sollte, und auch keine aktuelle Erkrankung, kein Medikament und keinen Substanzmissbrauch, die die Symptome erklären könnten. „Klinische Studien sehen nicht routinemäßig eine Nachbeobachtung vor, um zu prüfen, ob sexuelle Nebenwirkungen abklingen.“ Bei PSSD ist eine anhaltende Veränderung der Empfindung im Genitalbereich ein notwendiges Kriterium. Sexuelle Nebenwirkungen „können sich nach dem Absetzen des Medikaments manchmal deutlich bessern, aber trotzdem Restsymptome hinterlassen“. Ein Expertenkonsens, keine Nachbeobachtungsstudie.
- Moral Medicine, 13 Years of Post SSRI Sexual Dysfunction (PSSD) (auf Englisch), Interview mit Daryl, 17. Oktober 2024 (etwa 20 Minuten), hier als Ausschnitt von 6:33 bis 9:26 eingebettet. Aus den automatischen YouTube-Untertiteln: seit der Kindheit Antidepressiva und andere Medikamente, mit etwa 19 kam ein drittes Medikament dazu (2:21 bis 3:02). „Meine Erektionen funktionierten nicht mehr“ (5:09). „Es ging nicht weg, und es ist in 13 Jahren nicht weggegangen“ (6:39 bis 6:43). Ein paar Wochen, dann ein paar Monate, dann ein Jahr oder länger (9:10 bis 9:21). Moral Medicine bezeichnet seine Erkrankung als PSSD. Seine Geschichte auf unserer Website: Daryl: 13 Jahre, wenig Unterstützung.
- PFS Foundation, Persistent sexual side effects of finasteride (Propecia) for male pattern hair loss (auf Englisch), Interview mit Michael Irwig, veröffentlicht am 28. August 2012 (4 Minuten), hier als Ausschnitt von 3:09 bis zum Ende eingebettet. Sinngemäß wiedergegeben, nicht zitiert, nach den automatischen YouTube-Untertiteln bei 3:25 bis 3:42: Er sagt, die Dauer der Probleme bei manchen der Männer, die er befragt hatte, habe ihn zu der Frage gebracht, ob sie dauerhaft sein könnten. Der Film handelt von seinen früheren Interviews mit 71 Männern, nicht von der Nachbeobachtung von 2012 in Quelle 6.
- International Society for Sexual Medicine, What is Erectile Dysfunction? (auf Englisch), veröffentlicht am 28. Dezember 2022 (unter 4 Minuten). Sinngemäß wiedergegeben nach den automatischen YouTube-Untertiteln bei 2:01 bis 2:16: Medikamente, die gegen Bluthochdruck, Herzkrankheiten, Schlaflosigkeit und Depressionen verschrieben werden, können sich auf die Erektion auswirken, aber nicht alle tun das.
Was hier steht, ersetzt keine ärztliche Beratung. Besprechen Sie Entscheidungen über Ihre Behandlung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
590+ Betroffene sind der Community beigetreten.
Treten Sie ebenfalls bei und melden Sie danach Ihre Nebenwirkungen.
Keine Diagnose nötig. Forschende sehen Ihren Namen nie.