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PFS: mit Bewegung und Ernährung besser zurechtkommen

Bewegung und Ernährung heilen PFS nicht. Was manchen Betroffenen im Alltag trotzdem hilft und wie Sie es behutsam angehen.

Von Morten SkovVeröffentlicht Aktualisiert
PFS: mit Bewegung und Ernährung besser zurechtkommen

Das Post-Finasterid-Syndrom (PFS) ist ein vielschichtiges Krankheitsbild, für das es keine Heilung gibt. Wer den Alltag umstellt, kommt mit den Symptomen manchmal besser zurecht: mit Bewegung, Ernährung und Achtsamkeit. Dieser Artikel zeigt, wie Bewegung und ausgewogenes Essen dabei helfen können.

Nicht allen tut Bewegung gut. Bei manchen werden die Symptome danach schlimmer. Gehen Sie behutsam vor und hören Sie auf Ihren Körper.

Bewegung

Bewegung kann bei PFS helfen - der Gesundheit insgesamt und bei einzelnen Symptomen. Wer sich regelmäßig bewegt, hebt oft die Stimmung, baut Stress ab und hat mehr Energie. Auch die sexuelle Gesundheit kann profitieren, denn Bewegung fördert die Durchblutung und stützt den Hormonhaushalt.

Nicht jede Bewegungsform tut bei PFS gleich gut. Probieren Sie aus, was Ihnen bekommt. Für den Einstieg eignet sich Gelenkschonendes: spazieren gehen, Yoga, schwimmen, Rad fahren. Achten Sie darauf, wie es Ihnen während und nach dem Training geht, und passen Sie Ihr Pensum an. Manchen hilft Laufen, anderen schweres Krafttraining. Das kann Testosteron- und DHT-Spiegel anheben und so helfen, Muskeln zu halten oder aufzubauen.

Steigen Sie vorsichtig ein. Bei starken Beschwerden wird Bewegung nicht unbedingt gut vertragen. Fangen Sie klein an und beobachten Sie genau, was Krafttraining, Laufen oder anderes mit Ihnen macht. Intensität und Dauer erhöhen Sie erst nach und nach, damit sich die Symptome nicht verschlechtern.

Soll Bewegung ein fester Teil Ihres Alltags werden, kommt es vor allem darauf an, Ihren Körper ernst zu nehmen. Verschlimmert eine Aktivität die Symptome oder fühlt sie sich falsch an, wechseln Sie oder schalten Sie einen Gang zurück. Ziel ist, die Gesundheit zu stützen - nicht, an die Grenze zu gehen.

Gesunde Ernährung

Essen allein löst PFS nicht. Doch wer gut versorgt ist, stärkt die Gesundheit und kommt mit den Symptomen leichter zurecht. Viel Obst und Gemüse, Vollkorn, mageres Eiweiß und gute Fette liefern, worauf es ankommt. Bei PFS lohnt der Blick besonders auf Lebensmittel, die Hormonhaushalt und Nervensystem stützen.

Entzündungshemmendes Essen kann Entzündungen im ganzen Körper dämpfen. Sie wirken sich womöglich auf die PFS-Symptome aus. Empfehlenswert sind Omega-3-Fettsäuren, Antioxidantien und sekundäre Pflanzenstoffe - zu finden in Lachs, Beeren, Blattgemüse und Nüssen. Für die Nerven, an denen auch die sexuelle Funktion hängt, zählen B-Vitamine, Omega-3-Fettsäuren, Magnesium und Zink. Gute Quellen sind Avocados, Samen, Nüsse und Fisch.

Bei Nahrungsergänzungsmitteln ist Vorsicht geboten - PFS heilen sie nicht. Manche Mittel, auch Vitamine, verschlimmern die Symptome sogar. Lassen Sie regelmäßig ärztlich prüfen, ob Sie mit allem versorgt sind, was Sie brauchen. Wer auf eigene Faust herumprobiert, riskiert Nebenwirkungen.

Warum weiter geforscht werden muss

Ohne Forschung wird PFS weder verstanden noch behandelbar. Bislang weiß man wenig. Das Krankheitsbild ist so vielschichtig, dass es weitere Studien braucht, um seine Mechanismen und mögliche Therapien zu finden. Das kostet Geld. Solange dieses Geld fehlt, bleiben Heilung und verlässliche Behandlungen außer Reichweite.

Wer direkt oder indirekt mit PFS zu tun hat, kann die laufende Forschung unterstützen. Jeder Betrag hilft, Behandlungen näherzubringen, die uns das Leben zurückgeben könnten, das diese Erkrankung uns nimmt. Gemeinsam kommen wir an die Antworten, die wir dringend brauchen.

Unterstützung durch SIDEfxHUB

Wir wissen, wie viel Bewegung und Ernährung im Alltag mit PFS ausmachen. Unsere Community sammelt Hinweise und Tipps, wie sich beides in den Tag einbauen lässt. Auch Achtsamkeitsübungen helfen manchen, Stress abzufangen und seelisch stabiler zu werden. Tauschen Sie sich mit Menschen aus, die dasselbe erlebt haben, und machen Sie einander Mut.

Fazit

Heilen lässt sich das Post-Finasterid-Syndrom nicht. Bewegung und Ernährung können den Umgang mit den Symptomen aber erleichtern. Probieren Sie verschiedene Aktivitäten aus, hören Sie auf Ihren Körper und essen Sie ausgewogen. Das tut Gesundheit und Wohlbefinden gut. SIDEfxHUB begleitet Sie dabei, mit Material und mit Menschen.

Am weitesten bringt uns die Forschung. Werden die laufenden Studien finanziert, lässt sich PFS eines Tages vielleicht verstehen und behandeln. Ihr Beitrag entscheidet mit darüber, ob wir unser Leben zurückbekommen. Und ob künftigen Generationen erspart bleibt, was wir heute tragen.

Was hier steht, ersetzt keine ärztliche Beratung. Besprechen Sie Entscheidungen über Ihre Behandlung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

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