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Elternsein mit PFS und PSSD

Eltern sein und zugleich mit PFS oder PSSD leben. Was im Alltag trägt, wo Sie Unterstützung finden und wie Sie sich selbst nicht verlieren.

Von Morten SkovVeröffentlicht Aktualisiert
Elternsein mit PFS und PSSD

Eltern zu sein, ist schon für sich genommen anspruchsvoll. Wer zugleich mit dem Post-Finasterid-Syndrom (PFS) oder einer sexuellen Funktionsstörung nach SSRI-Einnahme (PSSD) lebt, dem kann es schnell zu viel werden. Beide Erkrankungen können Kraft, Stimmung und Gesundheit beeinträchtigen. Das macht es schwer, die Eltern zu sein, die man sein möchte. Einige Hinweise, wie Sie beides zusammenbringen können:

Elternsein und Selbstfürsorge in Einklang bringen

Mit PFS oder PSSD müssen Sie auf sich selbst achten, auch wenn das Elternsein den Großteil Ihrer Zeit und Kraft fordert. Das hilft:

  • Sprechen Sie darüber: Erklären Sie Ihre Lage Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner und, altersgerecht, Ihren Kindern. Sagen Sie, dass es Tage geben kann, an denen es Ihnen nicht gut geht.
  • Teilen Sie die Aufgaben: Bitten Sie Ihre Partnerin oder Ihren Partner, Familie oder Freundeskreis um Hilfe. Geteilte Last kann vieles leichter machen.
  • Setzen Sie realistische Ziele: Sie können nicht alles schaffen. Schlechte Tage sind erlaubt, und manches darf liegen bleiben.

Was im Alltag trägt

Mit Beschwerden Kinder großzuziehen, braucht gezielte Strategien, damit Sie und Ihr Familienleben in der Spur bleiben:

  • Halten Sie an einer Routine fest: Ein fester Tagesablauf kann helfen, die Beschwerden besser zu bewältigen, und gibt Kindern Sicherheit.
  • Entspannungstechniken: Meditation, Yoga oder tiefes Atmen können Stress senken und die Stimmung heben.
  • Gesunder Lebensstil: Ausgewogenes Essen und sanfte Bewegung können sich positiv auf Gesundheit und Stimmung auswirken.

Seelische Unterstützung

Bei PFS und PSSD brauchen Sie seelischen Rückhalt. Wenden Sie sich an andere, um zu erzählen, was Sie erleben, und Zuspruch zu bekommen:

  • Selbsthilfegruppen: Der Austausch mit Menschen, die Ihre Erkrankung verstehen, kann seelisch entlasten und praktische Hinweise bringen. Kommen Sie in unsere WhatsApp-Gruppen.
  • Professionelle Hilfe: Eine Psychotherapie oder Beratung kann Sie durch die emotionalen Seiten des Elternseins mit PFS oder PSSD begleiten.
  • Seien Sie nachsichtig mit sich: Erkennen Sie an, was Sie leisten. Sie dürfen sich Hilfe holen und Pausen machen.

Hoffnung behalten

Das Leben mit PFS oder PSSD kann hart sein. Umso wichtiger ist es, die Hoffnung zu behalten und auf das Gute zu achten:

  • Feiern Sie kleine Erfolge: Ein guter Tag oder eine erledigte Aufgabe zählt.
  • Bleiben Sie informiert: Verfolgen Sie, was in Forschung und Behandlung von PFS und PSSD passiert. Mehr Wissen kann Sie stärken und Hoffnung auf künftige Besserung geben.
  • Machen Sie Dinge, die Ihnen guttun: Nehmen Sie sich Zeit für Hobbys und Freude. Das kann den Alltagstrott unterbrechen und die Stimmung heben.

Elternsein mit PFS oder PSSD fordert viel. Mit den passenden Strategien und dem richtigen Rückhalt können Sie mit den Beschwerden umgehen und Ihr Familienleben genießen. Sie sind damit nicht allein. Es gibt Angebote und Menschen, die Sie unterstützen.

Mehr Unterstützung und Informationen finden Sie auf unserer Website.

Das SIDEfxHUB-Team

Dieser Artikel gibt allgemeine Hinweise. Er ersetzt keine ärztliche Beratung. Besprechen Sie Ihre persönliche Lage immer mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Was hier steht, ersetzt keine ärztliche Beratung. Besprechen Sie Entscheidungen über Ihre Behandlung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

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