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Wie Sie mit Familie und Freunden über PFS sprechen

Nahestehenden Menschen das Post-Finasterid-Syndrom (PFS) (auf Englisch) zu erklären, kann schwierig sein - besonders, weil die Erkrankung nicht weithin…

VonMorten SkovVeröffentlichtAktualisiert

Wie Sie mit Familie und Freunden über Ihre Erkrankung sprechen

Nahestehenden Menschen das Post-Finasterid-Syndrom (PFS) (auf Englisch) zu erklären, kann schwierig sein - besonders, weil die Erkrankung nicht weithin anerkannt ist. Trotzdem ist es entscheidend, dass die Menschen in Ihrem Umfeld verstehen, was Sie durchmachen, damit Sie die Unterstützung bekommen, die Sie brauchen. Dieser Artikel zeigt, wie Sie solche Gespräche angehen können, mit Beispielen für typische Reaktionen und wie Sie damit umgehen.

Mit den Grundlagen beginnen

Erklären Sie Familie und Freundinnen und Freunden zunächst, was PFS ist, einschließlich der Symptome, die Sie erleben. Beschreiben Sie in klarer, einfacher Sprache, wie sich das auf Ihren Alltag auswirkt. Betonen Sie, dass die Erkrankung zwar nicht weithin bekannt, aber real ist und Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden erheblich beeinträchtigt.

Mit typischen Reaktionen rechnen

Rechnen Sie mit unterschiedlichen Reaktionen, von Unterstützung bis Skepsis. Hier einige Beispiele dafür, wie Menschen reagieren könnten, mit Vorschlägen, wie Sie mit diesen Situationen umgehen können:

Bagatellisierung oder Verharmlosung

Ein Familienmitglied sagt vielleicht: „Sie sind doch nur gestresst, das ist alles.” Erklären Sie in diesem Fall behutsam, dass Stress zwar eine Rolle spielen mag, Ihre Symptome aber anhaltend und real sind. Sie könnten antworten: „Ich verstehe, dass es wirken mag, als würde ich übertreiben, aber diese Symptome unterscheiden sich von normalem Stress. Es ist etwas, mit dem ich täglich kämpfe, und ich brauche Ihre Unterstützung, um da durchzukommen.”

Skepsis gegenüber der Erkrankung

Ein Freund oder eine Freundin könnte sagen: „Ich habe noch nie von PFS gehört. Sind Sie sicher, dass Sie sich das nicht nur einbilden?” Erkennen Sie an, dass PFS nicht weithin bekannt ist, was zu Skepsis führen kann. Sie könnten sagen: „Ich weiß, dass es keine bekannte Erkrankung ist, was es für andere schwer macht, sie zu verstehen. Aber es ist ein reales Problem, das mein Leben beeinflusst. Wenn Sie interessiert sind, kann ich Ihnen Informationen zeigen, die erklären, was ich durchmache.”

Frustration oder Ärger

Ein Familienmitglied könnte frustriert reagieren und sagen: „Warum können Sie nicht einfach darüber hinwegkommen?” Erkennen Sie die Frustration an, erklären Sie aber ruhig, dass Genesung nicht so einfach ist, wie es scheinen mag. Sie könnten antworten: „Ich wünschte, es wäre so einfach. Glauben Sie mir, ich möchte mich genauso sehr besser fühlen, wie Sie es sich für mich wünschen. Aber das ist eine komplexe Angelegenheit, die Zeit braucht, und ich bin dankbar für Ihre Geduld, während ich das durcharbeite.”

Konkrete Wege aufzeigen, wie sie helfen können

Sobald Sie Ihre Erkrankung erklärt haben, lassen Sie Ihre Nahestehenden wissen, wie sie Sie unterstützen können. Ob einfach nur zuhören, wenn Sie reden müssen, oder bei alltäglichen Aufgaben helfen, wenn die Symptome stark sind - konkrete Wege aufzuzeigen, wie sie helfen können, gibt ihnen das Gefühl, eingebunden und nützlich zu sein.

Sich auf emotionale Gespräche einstellen

Solche Gespräche können emotional aufgeladen sein, besonders wenn sich Ihre Nahestehenden hilflos oder frustriert fühlen. Bleiben Sie ruhig, und versuchen Sie, den Fokus auf das zu legen, was Sie von ihnen brauchen, statt auf die negativen Seiten der Situation. Geben Sie dem Gespräch bei Bedarf Zeit, sich zu beruhigen, und greifen Sie es später wieder auf, wenn alle entspannter sind.

Zögern Sie nicht, sich anderswo Unterstützung zu holen

Wenn es bestimmten Freundinnen, Freunden oder Familienmitgliedern schwerfällt, Sie zu verstehen oder zu unterstützen, denken Sie daran: Es ist in Ordnung, sich an andere zu wenden, die mehr Verständnis aufbringen. Unsere WhatsApp-Selbsthilfegruppen (auf Englisch) sind ein guter Ort, um sich mit Menschen zu vernetzen, die Ähnliches erlebt haben und Rat und Verständnis bieten können.

Abschließende Gedanken

Mit nahestehenden Menschen über PFS zu sprechen ist nicht immer leicht, aber es ist ein wichtiger Schritt, um die Unterstützung zu bekommen, die Sie brauchen. Nehmen Sie sich Zeit, haben Sie Geduld mit sich selbst und anderen, und denken Sie daran: Sie sind auf diesem Weg nicht allein.

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