Alle ArtikelPSSD Research

Die Gemeinsamkeiten von PFS und PSSD

Die gemeinsamen Symptome und Mechanismen des Post-Finasterid-Syndroms (PFS) und der sexuellen Funktionsstörung nach SSRI-Einnahme (PSSD).

VonMorten SkovVeröffentlichtAktualisiert

Die Gemeinsamkeiten von Post-Finasterid-Syndrom und sexueller Funktionsstörung nach SSRI-Einnahme

Der Artikel befasst sich mit den anhaltenden und oft stark belastenden Nebenwirkungen des Post-Finasterid-Syndroms (PFS) und der sexuellen Funktionsstörung nach SSRI-Einnahme (PSSD). Obwohl diese Erkrankungen von unterschiedlichen Arzneimitteln ausgehen - Finasterid, eingesetzt bei androgenetischer Alopezie, und SSRI, die häufig gegen Depression verschrieben werden -, zeigen sie auffallend ähnliche Symptome, darunter sexuelle Funktionsstörungen, psychische Beschwerden und Schlafstörungen.

Die Autorinnen und Autoren gehen davon aus, dass PFS und PSSD gemeinsame pathologische Mechanismen teilen könnten, an denen neuroaktive Steroide, Neurotransmitter wie Serotonin und Katecholamine sowie die von der Darmflora beeinflusste Darm-Hirn-Achse beteiligt sind. Der Artikel unterstreicht, wie dringend weitere Forschung nötig ist, um diese Erkrankungen besser zu verstehen, diagnostische Marker zu entwickeln und wirksame Behandlungen zu etablieren. Die Studie legt nahe, dass steroidbasierte Therapieansätze mögliche Lösungswege bieten könnten - insbesondere angesichts jüngster Erkenntnisse aus Tiermodellen, in denen Behandlungen wie Allopregnanolon vielversprechend waren, um einige der Nebenwirkungen dieser Erkrankungen abzumildern.

Den vollständigen Artikel für ein umfassenderes Verständnis finden Sie hier (auf Englisch).

In einer Krise: 0800 111 0 111 TelefonSeelsorge116 123 (kostenfrei, rund um die Uhr)Hilfe in Ihrem Land finden