PFS und PSSD: ähnliche Symptome, ein möglicher Zusammenhang
Die gemeinsamen Symptome und Mechanismen des Post-Finasterid-Syndroms (PFS) und der sexuellen Funktionsstörung nach SSRI-Einnahme (PSSD).

Die Gemeinsamkeiten von Post-Finasterid-Syndrom und sexueller Funktionsstörung nach SSRI-Einnahme
Der Fachartikel handelt von zwei Erkrankungen mit anhaltenden Nebenwirkungen, die oft schwer zu ertragen sind: dem Post-Finasterid-Syndrom (PFS) und der sexuellen Funktionsstörung nach SSRI-Einnahme (PSSD). Sie gehen auf ganz unterschiedliche Medikamente zurück. Finasterid wird gegen erblich bedingten Haarausfall genommen, SSRI meist gegen Depressionen. Und doch ähneln sich die Beschwerden verblüffend: sexuelle Funktionsstörungen, psychische Symptome, Schlafstörungen.
Die Autorinnen und Autoren vermuten deshalb einen gemeinsamen Krankheitsmechanismus. Beteiligt wären neuroaktive Steroide, Botenstoffe wie Serotonin und die Katecholamine. Hinzu kommt die Darm-Hirn-Achse, die die Darmflora mitsteuert. Der Artikel zeigt, wie dringend weitere Forschung nötig ist. Es fehlt an Wissen über die Erkrankungen, an diagnostischen Markern und an wirksamen Behandlungen. Einen Ansatzpunkt könnten Therapien mit Steroiden liefern. Darauf deuten neuere Ergebnisse aus Tiermodellen hin: Dort ließen sich etwa mit Allopregnanolon einzelne Beschwerden abmildern.
Den vollständigen Fachartikel lesen Sie bei ScienceDirect (auf Englisch).
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