‹Alle ArtikelErfahrungsberichte

Finasterid-Erfahrungen: Marshalls Geschichte mit PFS

Marshall erzählt von seinem Weg mit dem Post-Finasterid-Syndrom - von schweren Folgen bis zu einer bemerkenswerten Erholung.

Von Morten SkovVeröffentlicht Aktualisiert

In diesem eindrücklichen Interview auf dem YouTube-Kanal von Moral Medicine erzählt Marshall von seinem Kampf mit dem Post-Finasterid-Syndrom (PFS). Fünf Jahre lang nahm er Finasterid gegen Haarausfall. Dann kamen schwere körperliche und psychische Beschwerden. Sein Leben geriet aus den Fugen, das Verhältnis zur Familie litt, und auch beruflich ging es bergab. Trotzdem hat er sich bemerkenswert erholt - mit Entschlossenheit und langem Atem. Seine Geschichte warnt eindringlich vor den möglichen Gefahren von Finasterid. Sie zeigt auch, wie sehr Menschen mit PFS auf Aufmerksamkeit und Unterstützung angewiesen sind. Marshall spricht offen über seinen Weg, über das, was seine Angehörigen mitgetragen haben, und über seinen Rat an alle, die dieses Medikament erwägen.

PFS ist eine seltene, aber ernste Erkrankung. Die körperlichen, neurologischen und sexuellen Nebenwirkungen können nach dem Absetzen von Finasterid anhalten und sich sogar verschlimmern. Betroffen sind vor allem jüngere Männer, die das Mittel gegen Haarausfall genommen haben. Eine wirksame Behandlung gibt es derzeit nicht.

PFS trifft nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch Familie und Freundeskreis. Es kann zu schwerer Behinderung führen, in die Isolation treiben und in manchen Fällen in den Suizid. Wer über die eigene Gesundheit entscheidet, braucht vollständige und richtige Informationen.

Unterstützen Sie die Arbeit von Moral Medicine

Das Team von Moral Medicine hat viel Arbeit in diese Erfahrungsberichte gesteckt. Es macht auf Erkrankungen wie PFS aufmerksam und gibt Betroffenen eine Bühne für ihre Geschichte. Wenn Sie diese Arbeit unterstützen und weitere Berichte sehen möchten, abonnieren Sie den YouTube-Kanal von Moral Medicine (auf Englisch).

Wenn Sie die Forschung zu PFS und ähnlichen Erkrankungen unterstützen möchten: Für die PFS- und PSSD-Forschung spenden.

Was hier steht, ersetzt keine ärztliche Beratung. Besprechen Sie Entscheidungen über Ihre Behandlung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Register für PFS, PSSD, PAS

570+ Betroffene haben sich ins Register eingetragen.
Tragen Sie sich ein und melden Sie Ihre Nebenwirkungen.

  • Machen Sie Ihre Erkrankung sichtbar
  • Erfahren Sie als Erste von Studien, an denen Sie teilnehmen können
  • Melden Sie danach Ihre Nebenwirkungen Ihrer Arzneimittelbehörde
Live 570+ Betroffene bisher gezählt Jeder Punkt ist eine Person 62Länder 3Erkrankungen
Wenn Sie in einer Krise sind: 0800 111 0 111 TelefonSeelsorge116 123 (kostenfrei, rund um die Uhr)Hilfe in Ihrem Land finden

Register für PFS, PSSD, PAS

570+ Betroffene haben sich ins Register eingetragen. Tragen Sie sich ein.

3 Minuten zur Anmeldung · Ihre Angaben werden nie weitergegeben